„Ich finde einfach nicht den Richtigen…“

Weißt Du, was ich immer wieder feststelle?

Es gibt so viele Single-Männer, die sich diesen Satz jeden Tag vorsagen.

Sich diesen Satz vorbeten. Manche sogar mehrfach am Tag, einige fast wie in einer Dauerschleife.

  • „Ich finde einfach nicht den Richtigen…“
  • „Das wird eh nix mehr…“
  • „Zu mir passt keiner…“
  • „Mich will doch keiner…“

Und jetzt frag Dich doch mal, was dann passieren wird – wenn man sich sowas wieder und wieder selbst sagt.

(Nur zur Sicherheit: Bei den meisten Männern läuft sowas natürlich blöderweise total unbewusst ab. Die Gedanken kreisen fast unbemerkt in den Köpfen herum. Das macht es nicht einfacher oder besser.)

Wenn Du nicht selbst drauf kommst :-), was dann passieren wird: lass mich das nochmal erklären.

Es hat nämlich mehr als nur EINE Konsequenz (genau DREI, wenn Du es wissen willst), wenn Du das (unbewusst) machst.

Erstens: Du nimmst nicht mehr wahr, wenn Dich jemand anflirtet und bist nicht mehr offen für eine Beziehung.

Ich möchte Dir ein Beispiel erzählen. Ich habe eine sehr gute Freundin, nennen wir sie Claudia. Seit ich sie kenne lebt sie allein. Sie glaubt: Einen Mann, der zu ihr passt, wird sie nicht mehr finden. Nicht mehr in diesem Leben.

Dabei sehnt sie sich nach jemandem an ihrer Seite. Gemeinsam einschlafen, gemeinsam aufwachen. Zusammen reisen, kochen, Freunde treffen… doch sie sagt sich: „Das gibt nix.“ Ich sitze mit ihr in der Straßenbahn. Es ist nicht soooo voll. Man kann gut die anderen Fahrgäste wahrnehmen.

Ein junger, hübscher Mann flirtet sie an. Ich merke das (natürlich :-)). Ich stupse sie an. Sie reagiert nicht. Alle meine Versuche, sie auf den möglichen Flirt hinzuweisen, schlagen fehl.

Ich erzähle ihr das, nachdem wir ausgestiegen sind. Sie sagt: „Der meinte Dich!“ Thema erledigt.

„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“ – schonmal gehört? Du kannst Dir das vorstellen wie den Kegel einer Taschenlampe. Es wird immer da hell, wo man hinleuchtet. Sagt man sich also die ganze Zeit: „Es wird nicht klappen“, fängt Dein Gehirn danach an, genau dafür Belege zu suchen. Unser Gehirn ist nämlich darauf angelegt, mit allem, was es so denkt, recht zu haben.

Sicher wolltest Du schonmal ein neues Produkt kaufen (Tasche, Kleidungsstück, Auto, Fahrrad, egal was.) Und, was hast Du festgestellt? „Plötzlich“ war die ganze Stadt voll davon. Aber, natürlich ist es so: Die anderen Menschen, die das Produkt hatten, gab es vorher auch schon. Es war Dir nur nicht aufgefallen. Du hast Dich nicht darauf fokussiert. Es gibt ja nicht plötzlich Unmengen gelber Autos mehr. 🙂

Zusammenfassung: Das Gehirn findet Belege dafür, was es denkt und glaubt. Denkst Du also „Mich will keiner“, wird es  – sehr wahrscheinlich – genau so kommen. Du würdest es noch nicht mal merken, wenn Dich jemand spannend findet und kennenlernen will. Der psychologische Fachterminus dafür lautet „Selfulfilling Prophecy“, eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Selbes Phänomen im Winter, wenn es auf dem Parkplatz sehr glatt ist und Du einige Meter bis zum Eingang des Gebäudes zurücklegen musst. Sage Dir oft genug: „Oh mein Gott, ist das hier glatt… Das geht nicht gut…“ Und die Chance, dass Du auf dem Allerwertesten landest wird sprunghaft ansteigen. 🙂

Zweitens: Es schadet Deinem Selbstwert

Wer sich die ganze Zeit einredet, dass er nicht hübsch/ intelligent/ schlank/ groß was auch immer ist, beginnt natürlich, das zu glauben. Das wiederum beschädigt auf Dauer den Selbstwert.

Klar, man fühlt sich dann einfach schlecht – von sich selbst und der Welt nicht geliebt. Man ist „nicht genug“, reicht nicht, ist nicht attraktiv genug. Das zieht einen runter und macht einen fertig.

Überleg mal, wie Menschen, die das glauben („Mich will eh keiner“, „Ich bin nicht hübsch/ sportlich/ … genug“), denken und fühlen, durch’s Leben gehen:

Was werden sie ausstrahlen? Lebensfreude, Glück und Zuversicht? Oder Melancholie, Traurigkeit und depressive Stimmung? Sie strahlen aus, dass sie es nicht wert sind, angesprochen zu werden. Die Grundhaltung ist: „Ich Armer.“

Das führt uns zum nächsten Punkt:

Drittens: Du fühlst Dich schlecht und gerätst dadurch in eine Abwärtsspirale.

Wenn sich solche Gedanken erstmal verfestigt und gesetzt haben, geht es eigentlich nur noch bergab. Es ist wie eine unbehandelte Verletzung (… ich hatte das mal mit der Schulter; da bin ich ganz lange nicht zu Arzt und Physiotherapeut gegangen, und dann hatte es sich chronifiziert. Und wenn man dann anfängt mit der Behandlung ist das nicht hoffnungslos, aber sehr schmerzhaft und: es dauert…).

Jetzt habe ich eine gute Nachricht für Dich:

An diesen Themen wie Selbstwert, Mindset und Selbstliebe kann man viel leichter arbeiten (… und weniger schmerzhaft :-)), als an einer schlimmen Schulter.

WENN (!) Menschen, die von o.g. Phänomenen betroffen sind, sich entscheiden, daran zu arbeiten (WENN!!), dann sind mit den richtigen Methoden relativ rasch  ziemlich beachtliche Erfolge und eine deutliche Verbesserung des Befindens wahrscheinlich.

Wenn Du mehr erfahren möchtest, dann bewirb Dich am besten jetzt gleich für ein kostenfreies Coachinggespräch mit mir. In diesem Gespräch stelle ich Dir mein Pride&Shine System vor. Ein, wenn nicht DER wichtigste Teil meines Systems ist die Arbeit am eigenen Mindset. Wie genau das funktioniert? Das erzähle ich Dir gerne im Rahmen unseres Gesprächs.

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Achtung: Ich arbeite nur mit Menschen, die sich WIRKLICH entscheiden und etwas verändern wollen. Ansonsten ist das für beide Seiten nur Zeitverschwendung.

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